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Offenbach-Post: Ausrüster für Brandschützer zieht mit LHD-Shop auf Heusenstamms Campus

Feuerwehrherzen schlagen höher beim Anblick des Ladens, der seit wenigen Wochen ein wenig versteckt auf dem Campus-Gelände an der Jahnstraße zu finden ist. Aber wer den LHD-Shop, wie der offizielle Name lautet, besuchen möchte, muss sich vorher anmelden. Denn das Geschäft bietet die komplette Ausrüstung für Feuerwehrleute.

Veröffentlicht: 04.11.2021

Heusenstamm – Das mit dem Anmelden hat auch nicht unbedingt mit Corona zu tun. Es geht vielmehr darum, dass zum einen nur Angehörige der jeweiligen Organisationen dort einkaufen können, und zum anderen vermieden werden soll, dass zu viele Kunden gleichzeitig kommen, um die Beratung nicht vernachlässigen zu müssen. Schließlich geht es bei der Schutzkleidung auch um die Gesundheit der Einsatzkräfte.

Seit 14 Jahren ist die LHD-Group Deutschland mit Hauptsitz in Wesseling bei Köln mit einem Geschäft im Kreis Offenbach vertreten. Bislang hatte man im Gefahren- und Abwehrzentrum des Kreises in Dietzenbach Räume angemietet. Doch der Platz reichte nicht mehr aus. In Heusenstamm ist das Unternehmen nun fündig geworden. Neben der größeren Fläche für den Laden spielen dabei auch die Parkplätze auf dem Campus-Gelände eine Rolle, denn nicht selten rücken die Wehren in ihren großen Fahrzeugen an.

Der Name LHD ist in der mehr als 20-jährigen Firmenhistorie entstanden, erläutert Daniel Hassmann, Leiter des Vertriebs für die Region Mitte. Entscheidender aber ist, dass das Unternehmen Feuerwehr-Angehörige komplett ausstatten kann. Helme und Stiefel allerdings stellt LHD nicht selbst her. Feuerwehr und Rettungsdienst, Berufs- und Arbeitsschutzkleidung sowie Polizei- und Militär-Ausstattung sind die drei Kategorien, auf die sich LHD spezialisiert hat. So zählt zum Beispiel auch der ADAC zu den Kunden der Firma.

Viele Abzeichen an einer Wand zeigen, wie viele Wehren, nicht nur aus dem Kreis Offenbach, sondern auch vielen Nachbarkreisen, zum Kundenstamm des LHD-Shops zählen. Das ist allerdings nicht der Zweck dieser Wand, denn dabei geht es darum, nachsehen zu können, über welche Abzeichen das Unternehmen verfügt. Diese müssen schließlich auf die Uniformen aufgenäht werden. Gleiches gilt für die Rangabzeichen.

Von der Kinderfeuerwehr bis zur sogenannten Alters- und Ehrenabteilung können alle Feuerwehr-Angehörigen bei LHD ausgestattet werden. Uniformen gibt es genauso wie normale Kleidung, die bei nicht offiziellen Anlässen getragen wird. Poloshirts, Pullover oder Jacken in Feuerwehr-Blau gibt es in allen Größen und können auch eigens angefertigt werden.

Besonders wichtig aber ist die Schutzkleidung, die bei Einsätzen getragen wird. Denn die Aktiven müssen gegen Flammen, Hitze, giftigen Qualm und Ruß geschützt sein. Man wisse inzwischen, dass Feuerwehrleute ein erhöhtes Risiko haben, an Krebs zu erkranken, erläutert Daniel Hassmann. Deshalb stelle die LHD Group zum Beispiel die Schutzjacken inzwischen mit einer Art Partikelsperre her. In der Jacke gibt es im unteren Drittel rundherum einen zusätzlichen Streifen Stoff, der sich fest an den Körper schmiegt, damit von unten kein Qualm oder ähnliches eindringen kann.

Ebenfalls von der Gruppe eingeführt wurde eine an der Jacke befestigte Rettungsschlaufe, an der ein bewusstloser Brandschützer im Notfall aus einem gefährlichen Bereich gezogen werden könnte. „Viele Innovationen auf diesem Gebiet kommen von uns“, betont Hassmann.

Das Angebot des LHD-Shops geht aber noch einen Schritt weiter. Denn die Schutzkleidung wird dort auch gewaschen. Nach einem Brand zum Beispiel sind die Stoffe meist kontaminiert mit Rauch und Ruß. Dann dürfen die Jacken und Hosen sowie weitere Teile der Ausrüstung nicht mehr getragen werden. Manchmal müsse man die Sachen aber auch schlicht entsorgen, weil auch das Reinigen nichts mehr nutzt, sagt Daniel Hassmann. Nach der Unwetter-Katastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen etwa habe man vieles wegwerfen müssen, weil alles stark mit Heizöl verunreinigt war.

In eine „normale“ Wäscherei kann man die Schutzkleidung, die aus speziellen Stoffen besteht, also nicht geben, da auch das Abwasser nicht einfach in die Kanalisation darf. Und außerdem müssen alle Teile am Ende wieder richtig imprägniert werden, denn nicht nur Wasser, sondern eben auch andere Substanzen sollten nicht in den Stoff eindringen können. Anschließend wird alles noch geprüft. Und über einen Strichcode kann man in der Datei nachsehen, wie oft ein Kleidungsstück schon gewaschen und neu imprägniert wurde. Drei bis fünf Tage dauert es, je nach Aufkommen, bis die Kleidung wieder abgeholt werden kann, erläutert Alicia Lang, Leiterin des Shops auf dem Campus-Gelände. Wenn es irgendwo einen Großbrand gegeben hat, kann es auch mal etwas länger dauern.

Für die Einsatzkräfte haben sowohl die Wehren selbst als auch der LHD-Shop Ersatzkleidung für die Zeit der Reinigung. Reparaturen kann das Unternehmen übrigens ebenfalls leisten, kleinere vor Ort, größere in einer Schneiderei in Borna bei Leipzig. (Von Claudia Bechthold)

Hier gelangen Sie zur  Originalveröffentlichung auf op-online.de: https://www.op-online.de/region/heusenstamm/heusenstamm-ein-laden-fuer-die-feuerwehr-91093144.html 


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