Fire & Rescue
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LHD CARE - FÜR RUNDUM MEHR SICHERHEIT

Die LHD geht über die reine Herstellung von Bekleidung hinaus. Mit individuell kombinierbaren Servicemodulen – von der Wäscherei über Reparatur und Notfallpool bietet das LHD CARE System einen Service rund um Ihre Bekleidung. 

Vernichtung krebserregender Substanzen an Schutzbekleidung durch fachmännische Reinigung.

Gründliche Trennung von kontaminierter und sauberer Bekleidung.

Sicherstellung der Ausstattung und Einsatzbereitschaft der Feuerwehren durch einen Notfallpool.


KONFORMITÄTS-ERKLÄRUNGEN

Hier gelangen Sie zu unseren Konformitätserklärungen.

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Wichtige Hinweise und Tipps zu Ihrer Schutzausrüstung

01 - Die richtige Schutzkleidung erkennen

Um geeignete Schutzkleidung auszuwählen, muss der Anwender unter anderem eine Gefährdungsanalyse (EN 469:2005, Anhang G) durchführen. Wird für einen bestimmten Arbeitsbereich eine Schutzkleidung ausgewählt, muss sichergestellt sein, dass auch die Hand- und Fußbekleidung und die weitere Schutzausrüstung eine für die vorliegenden Umgebungsbedingungen ausreichende Schutzwirkung besitzt und auch das Gesicht und der Kopf geschützt sind. 
Die Schutzkleidung für die Brandbekämpfung darf nicht zu eng gewählt werden, da damit nicht nur die Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird, sondern auch wegen zu geringem Luftvolumen zwischen Ober- und Unterbekleidung die effektive Isolierung der Gesamtbekleidung herabgesetzt wird. 
Vermeiden Sie daher zu enge oder zu kurze Bekleidung. Ein Schrumpf von max. 3% sollte bei der Größenanpassung berücksichtigt werden. 

02 - Die passende Größe ermitteln

Die Ermittlung der passenden Größe beginnt mit der Körpergröße und den Umfangsmaßen an Brust und Taille. Des Weiteren sind die Armlänge und die Schrittlänge wichtige Kenngrößen für eine passende persönliche Schutzausrüstung.
Bei der Anprobe ist zu beachten, dass eine Überlappung zwischen Jacke und Hose auch bei folgenden Bewegungen gegeben sein muss:

  • Heben der Hände mit ausgestreckten Armen über den Kopf

  • Vorwärts Beugen mit gestreckten Knien bis die Hände den Boden berühren.

Die unterschiedlichen Modelle und Kombinationen ermöglichen durch Ihre Vielfalt das passende Modell für jede Person.

03 - Tragezeit der Schutzkleidung

Einsatzkleidung kann bereits nach einem Einsatz unbrauchbar werden oder bei wenig Gebrauch oder vermehrtem Einsatz in technischer Hilfeleistung nach vielen Jahren noch in Takt sein.
Die Lebensdauer ist abhängig vom Einsatzgeschehen, Verschmutzungen (z.B. Chemikalien) sowie Intensivität bzw. Ausführung der Wäsche und Trocknung und der dabei benutzten Waschmittel und Imprägnierungen. Bei normalem Gebrauch und empfohlener Pflege, hält die Schutzkleidung mehr als 25 oder sogar 50 Wäschen aus.
So bedingt Containertraining eine höhere, intensivere Hitzebelastung als viele Einsätze. Die Häufigkeit der Einsätze ist normalerweise für eine BF anders einzuschätzen als für eine FF, was somit wiederum ein Indikator für eine schnellere Abnutzung sein kann.
Eine vollständige Dokumentation über das Geschehen bei den Einsätzen ist ein wichtiges Tool zur Beurteilung, ob die Kleidung ausgemustert oder einem speziellen Check unterzogen werden muss.
Äußerlich sichtbare Schäden, wie Verfärbung der Außenware, Verfärbungen von Nähfäden und verschmorte Reflexstreifen können auf Schäden an den inneren Lagen hinweisen und müssen von geschultem Personal begutachtet werden. Die Membrane ist in allen Fällen der empfindlichste Teil der Kleidung und Schäden oftmals äußerlich nicht sichtbar.

04 - Behandlung und Pflege der Schutzkleidung

Es dürfen nachträglich keine Teile (z.B. Hoheitsabzeichen) aufgenäht werden. Dadurch könnte die eingebaute Membrane beschädigt und die Schutzwirkung beeinträchtigt werden. Spitze Gegenstände in den Taschen sind zu vermeiden.
Die Schutzkleidung ist nach jedem Einsatz auf Beeinträchtigung der Funktionstüchtigkeit zu prüfen. Verschmutzungen an der Bekleidung sind vor jedem Einsatz zu entfernen. Beschädigungen der Bekleidung durch Flammenkontakt sowie Reflexstreifen mit stark verminderter reflektierender und/oder  fluoreszierender Wirkung sind zu erneuern.
Wichtig: Sämtliche Reparaturen der Schutzkleidung dürfen ausschließlich durch einen Fachbetrieb durchgeführt werden.Wenn die Schutzbekleidung von auch nur zufälligen Spritzern flüssiger Chemikalien oder brennbarer Flüssigkeiten beaufschlagt wurde, muss unverzüglich sofort der Rückzug aus dem Gefahrenbereich angetreten werden. Danach ist die Bekleidung schnellstmöglich abzulegen. Sie muss anschließend gereinigt und durch eine fachkundige Person geprüft werden. Ggf. ist sie anschließend auszusondern.

05 - Waschen der Schutzkleidung

Um die Schutzwirkung lange zu erhalten, beachten Sie bitte die Pflegehinweise am jeweiligen Etikett.

Das wichtigste in Kürze:

  • Die Klettverschlüsse und Reißverschlüsse vor der Wasch- und Reinigungsbehandlung schließen bzw. abdecken

  • Taschen leeren

  • Schriftzüge sowie Koller und Metallgegenstände (Karabinerhaken) entfernen, zur Markierung nicht mit Nadeln durchstechen

  • Keine Etiketten anklammern und keine Nadeln einstecken

Bei stark fettigen oder öligen Verschmutzungen ist eine Lösemittelbehandlung zu empfehlen, wenn dies die Pflegekennzeichnung erlaubt. Vom Waschen in einer Haushaltswaschmaschine wird wegen der möglichen Verschleppung der Kontaminationen in den privaten Bereich abgeraten. Auch hierfür sollte ein Fachbetrieb aufgesucht werden.

06 - Lagerung der Schutzkleidung

Die Kleidung sollte nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Die Lagerung sollte zwischen den Einsätzen so erfolgen, dass sie bei freier Luftzirkulation trocknen kann. Größere Mengen sollten hängend gelagert werden.

07 - Retoure von gekaufter Ware

Im Falle einer Retoure senden Sie die Ware bitte an folgende Adresse:

LHD Group Deutschland GmbH
Logistikzentrum
Herseler Str. 22-24
50389 Wesseling

Bitte beachten Sie, dass immer der passende Retouren- oder Lieferschein mit vermerktem Rückgabegrund beigelegt werden muss, egal ob es sich um einen Umtausch oder eine Reklamation handelt. Sollte er nicht vorhanden sein oder keine Begründung genannt sein, ist eine Rücknahme der Ware nicht möglich.
Eine Neubestellung dagegen kann nicht beigelegt werden, weder bei gewünschtem Umtausch in eine andere Größe noch in einen anderen Artikel. Wenden Sie sich hierfür bitte an Ihren persönlichen Ansprechpartner oder an unsere Zentrale unter +49 (0)2236-3307-100 und info(at)lhd-group.com.
Die zurückgeschickte Bekleidung sollte original verpackt sein, um Abnutzung oder weitere Beschädigungen zu vermeiden.

Bei einer Retoure aufgrund von Schäden oder anderen Reklamationen legen Sie bitte den Reparaturschein vollständig ausgefüllt bei.

08 - Hinweise zur Einsatzbekleidung gem. ISO 11612:2008

Die einzelnen Bekleidungsteile sind Teil der persönlichen Schutzausrüstung bei Bränden und technischen Hilfeleistungen, jedoch außerhalb des Gefahrenbereichs einer Stichflammenbildung.
Nur wenn alle Kleidungsstücke ordnungsgemäß verschlossen sind, ist ein ausreichender Schutz gegeben. Tragen Sie keine entflammbaren oder schmelzbaren Kleidungsstücke über diesen Kleidungsstücken. Bei Explosionsgefahr sollte zusätzlich Unterbekleidung aus flammfesten Fasern, wie z.B. Aramid, getragen werden. Ziehen Sie Kleidung in einer potentiell explosiven Umgebung nicht an oder aus. Nachträglich aufzubringende Schriftzüge, Embleme, Namensschilder oder andere Markierungen müssen aus flammfesten Materialien bestehen.


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